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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Die allgemeinen Geschäftsbedingungen (kurz AGB) regeln die vertragsrechtliche Beziehung zwischen dem Veranstalter Erlebnisradtouren-Saaleland (Inhaber Lucas Rham) und dem Reisenden / Kunden. Sofern der Kunde Leistungen von Erlebnisradtouren-Saaleland (nachfolgend auch ERTS oder Veranstalter genannt) in Anspruch nehmen möchte und nimmt, so bestätigt er, die AGB´s von ERTS zu akzeptieren.

Unsere Leistungen werden im weiteren durch folgende Informationen charakterisiert. ERTS bietet geführte Mountainbike-/Radtouren an. Diese Dienstleistung umfasst die Planung, Organisation und Durchführung von geführten Touren, deren Hauptaktionsfeld auf das Radfahren ausgerichtet ist. Des Weiteren wird dieses Angebot durch einen Freiluftkontext umrahmt. Außerdem vermittelt ERTS in diesem Zusammenhang Leistungen Dritter. In diesem Fall weist ERTS den Kunden ausdrücklich hierauf hin.
ERTS ist kein Reiseveranstalter, auch wenn ERTS die gesetzlichen Anforderungen an Reiseveranstaltungsunternehmen zum großen Teil umsetzt.

     §1 Vertragsschluss

Der Kunde sendet seine Anmeldung für ein Angebot seitens ERTS, Selbigem schriftlich oder mündlich über den üblichen Weg (Onlinebuchungsanfrage; Telefon;…) zu. Erreichbarkeit:

Erlebnisradtouren-Saaleland
Inhaber: Lucas Rham
Alte Dorfstr. 5
07333 Unterwellenborn
Tel.: 01520/9817650
E-Mail: info(at)erlebnisradtouren-saaleland.de

Ein Vertragsschluss kommt zwischen dem Reisenden und ERTS dann zustande, wenn sich im gegenseitigen Einverständnis über eine Leistung von ERTS mit dem daraus resultierenden, von beiden Seiten anerkannten Preis (zu tragen vom Reisenden) geeinigt wurde. Der Veranstalter sendet entsprechend eine schriftliche Buchungsbestätigung zu.

Diese Einigung ist nach der Buchungsbestätigung, seitens des Veranstalters bindend und gilt für die benannten Leistungsnehmer zum genannten Zeitpunkt. Der anmeldende Reisende steht für seine vertraglichen Pflichten ebenso ein, wie für die seiner mit angemeldeten Reisenden.

§2 Leistungen – Änderungen
Die von ERTS angebotenen Dienstleistungen leiten sich aus den Angaben auf der Internetpräsenz, www.erlebnisradtouren-saaleland.de ab. Nur die dort genannten Attribute des Angebotes werden erfüllt (sofern §2 2. nicht eintritt). Das Angebot ist zum vereinbarten Termin und zum vereinbarten Preis geltend.
Jede Abänderung des Angebots, welche in gegenseitigem Einverständnis zwischen ERTS und dem Reisenden erfolgt, wird im Folgenden auch so geleistet (sofern §2 3. nicht eintritt). Das geänderte Angebot ist zum vereinbarten Termin und Preis geltend.
Sofern die Sicherheit und Unversehrtheit der Teilnehmer durch unvorhersehbare, sicherheitsrelevante und sachlich berechtigte Umstände (z.B.: Gewitter, Naturkatastrophen) oder durch Umstände, welche sich dem Einflussbereich von ERTS entziehen, nicht mehr gewährleistet ist, ist es ERTS möglich, Änderungen am Leistungsumfang vorzunehmen oder die Veranstaltung abzubrechen. Dies ist im Interesse von allen Parteien. Diese Situation berechtigt den Reisenden nicht, Forderungen zu Rückerstattung des Veranstaltungspreises geltend zu machen.
Sollte ERTS aus sachlich berechtigten, erheblichen und nicht vorhersehbaren Gründen vor Vertragsabschluss eine Änderung am Leistungsumfang vornehmen, so wird der Reisende in Kenntnis gesetzt.
Die Leistungen, welche in der Tourenbeschreibung aufgeführt sind, werden vom Veranstalter oder dessen Erfüllungsgehilfen nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt. Bei übertriebenen Erwartungen beziehungsweise unverhältnismäßigen Forderungen von Reisenden wird die Leistung nicht angepasst oder erweitert.

    §3 Preise

Die Preise von ERTS ergeben sich aus den gebotenen Leistungen. Sie werden bei Buchung einer Dienstleistung automatisch anerkannt und unterliegen keiner späteren Änderung. Die ausgewiesenen Preise beinhalten die gesetzliche Mehrwertsteuer.

    §4 Zahlungsbedingungen

Der Reisende erklärt sich mit Abschluss der Buchung dazu bereit, 25% des fälligen Preises pro angemeldete Person als Anzahlung zu akzeptieren und zu entrichten. Sollte die Buchung innerhalb von 14 Tagen vor Reisebeginn stattfinden, sind 50% der anfallenden Reisekosten als Anzahlung noch vor Reiseantritt zu entrichten. Bei Bergwerktouren fallen 20€ als Anzahlungsbetrag an. Dieser Vorgang muss nach der Buchungsbestätigung eingeleitet werden und nach 14 Tagen abgeschlossen sein.

Der Restbetrag ist bar zum Veranstaltungstermin an den Veranstalter zu entrichten.
Ein Nachweis über die erfolgte Anzahlung ist dem Veranstalter bei Reisebeginn vorzulegen.

Zahlbar an

Inhaber: Lucas Rham
IBAN: DE77 8305 0303 1007 0047 77
BIC: HELADEF1SAR
Bank: KSK Saalfeld-Rudolstadt

    §5 Rücktritt – Stornierung des Kunden

Der Reisende kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Dies ist dem Veranstalter schriftlich anzuzeigen. Maßgeblich für den Rücktrittszeitpunkt ist der Zugang der Rücktrittserklärung bei ERTS.

Tritt der Reisende vor Reisebeginn vom Vertrag zurück, so kann der Veranstalter ERTS eine angemessene Entschädigung unter Abzug des Wertes der von dem Veranstalter ersparten Aufwendungen sowie dessen, was der Veranstalter durch anderweitige Verwendung der Reiseleistung erwerben kann, verlangen. Die Höhe der Entschädigung richtet sich nach dem Reisepreis. Dies kann der Veranstalter im prozentualen Verhältnis zum Reisepreis pauschalisieren.

Bei Angeboten von maxiamler Dauer eines Tages entstehen folgende Stornokosten:
– bis 7 Tage vor Tourbeginn fällt der Anzahlungsbetrag an – dies gilt nur, wenn die Mindestteilnehmerzahl von vier dadurch nicht unterschritten wird. Sollte diese unterschritten werden fallen 50% der Reisekosten an
– danach fallen in jedem Fall 100% der Kosten an
Bleiben Teilnehmer am Veranstaltungstermin ohne Abmeldung fern, so fallen 100% ebenfalls der Reisekosten an.
– Regelungen bei für Gutscheineinlösung: Im Fall der Absage bei mehr als 7 Tagen vor Tour wird der Gutscheinwert um 50% gemindert, kann später aber mit entsprechendem Restwert eingelöst werden.
Bei Absage nach weniger als 7 Tagen vor Tourbeginn verfällt der Gutschein komplett ohne Ersatz.

Bei Angeboten von Dauer mehrerer Tage (z.B. MTB-Kurzurlaub, Ferienlager) entstehen folgende Stornokosten:
– bis einen Monat vor Beginn 0% der Kosten
– ab weniger als einem Monat bis 14 Tage vor Beginn 25% der Kosten
– ab weniger als 14 Tagen bis 7 Tage vor Beginn 50% der Kosten
– ab weniger als 7 Tagen 100% der Kosten,
wobei der Leistungsgegenstand abzüglich Leistungen Dritter, zurück überweisen wird.

    §6 Gutscheine

Gutscheine für alle ERTS MTB Veranstaltugnen sind jederzeit und für alle regulären Termine einlös- oder anrechenbar. Gutscheine können auch für ein anderes, als auf dem Gutschein ausgewiesenes Angebot verrechnet werden. Eine Rückerstattung eines eventuell entstehenden Teilbertrages ist nicht möglich. Eine Rückgabe eines Gutscheins oder eine Erstattung des Kaufbetrags bei Nichteinlösung ist nicht möglich.
Gutscheine verfallen nach 3 Jahren automatisch, sofern sich der Kunde nicht anderweitig meldet.

    §7 Nichtinanspruchnahme von Leistungen – Abbruch des Teilnehmers

Nimmt der Reisende einzelne Reiseleistungen infolge vorzeitiger Rückreise, wegen Krankheit, Verletzung oder aus anderen Gründen, nicht in Anspruch, so besteht kein Anspruch des Reisenden auf anteilige oder volle Rückerstattung des Reisepreises.

    §8 Ersatzperson – Umbuchung

Sollte der Reisende zum Veranstaltungstermin verhindert sein, so steht es ihm frei für einen Ersatz seiner Person (durch einen Dritten) zu sorgen. Der Veranstalter kann dem Eintritt des Dritten widersprechen, wenn dieser die besonderen Teilnahmebedingungen (siehe §11) nicht erfüllt oder seiner Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen.

Tritt ein Dritter in den Vertrag ein, so haften er und der Reisende dem Veranstalter als Gesamtschuldner für den Reisepreis und die durch den Eintritt des Dritten entstehenden Mehrkosten.

    §9 Rücktritt durch den Veranstalter

Der Veranstalter ERTS kann in folgenden Fällen vom Reisevertrag zurücktreten oder die Reise absagen.

1. ohne Einhaltung einer Frist, aus folgenden Gründen
wenn der Kunde die Durchführung des Vertrages ungeachtet einer Abmahnung nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Maß vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Dies umfasst im Näheren, rücksichtslose Fahrweise des Kunden, Nichtbeachtung von Anweisungen des Guides oder Gefährdung anderer Reisenden durch den Kunden. In einem solchen Fall behält der Veranstalter Anspruch auf den Gesamtpreis. Der Veranstalter ist berechtigt, vom Kunden die entstehenden Kosten für die ordnungsgemäße Beendigung der Veranstaltung zu verlangen.

Wenn der Guide, aufgrund von Verletzung, Unfall, Krankheit oder unvorhersehbarem technischen Defekt, eine sichere und vertragsgerechte Fortführung der Veranstaltung nicht mehr garantieren kann. In einem solchen Fall erhält der Reisende die gezahlten Reisekosten, abzüglich der bis dahin erbrachten Leistungen zurück.

Sollten höhere Gewalten (z.B. Naturkatastrophen) die Durchführung der Veranstaltung erheblich erschweren, gefährden oder beeinträchtigen. In einem solchen Fall muss der Reisende die gesamten Reisekosten entrichten.

2. mit Einhaltung folgender Fristen
bis 3 Tage vor Veranstaltungsbeginn ist es dem Veranstalter möglich, die Veranstaltung bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl abzusagen. In einem solchen Fall ist der Kunde davon in Kenntnis zu setzen und erhält den bis dahin gezahlten Betrag zurück.

bis 1 Tag vor Veranstaltungsbeginn bei Eintritt höherer Gewalten. In einem solchen Fall wird die Erfüllung des Vertrages verschoben.

    §10 Haftungsbeschränkung

Der Veranstalter (Erlebnisradtouren-Saaleland) haftet lediglich für grob fahrlässig und vorsätzlich verursachte Schäden durch einen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen. Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen Pflichtverletzung des Veranstalters oder einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Veranstalters beruhen, sind von dieser Beschränkung ausgenommen.

Für entstandene Schäden, welche nachweislich auf ein Fehlverhalten des Reisenden, in Form von Missachtung der Teilnahmebedingungen oder Anweisungen vom Guide zurückzuführen sind, haftet der Reisende selbst. Weiterhin ist der Teilnehmer für die Funktionalität und Straßentauglichkeit seines Privatfahrrades verantwortlich und trägt daraus entstandene Schäden selbst. Alle Schäden sind dem Guide/Veranstalter unmittelbar anzuzeigen.

Wir übernehmen weiterhin keine Haftung für die Nichteinhaltung der StVO durch den Teilnehmer und daraus entstandene Schäden. Auch für die Nichteinhaltung, der in der StVO festgelegten Richtlinien zur Verkehrssicherheit eines Fahrrades, und alle daraus resultierenden Folgeerscheinungen ist der Teilnehmer selbst verantwortlich.

ERTS übernimmt keine Haftung für Leistungen, welche von anderen Leistungserbringern übernommen wird (z.B.: Besuch in Gaststätte). Fremdleistungen werden von ERTS lediglich vermittelt. Diese Fremdleistungen müssen dem Reisenden bekannt gegeben werden, beziehungsweise aus der Beschreibung des Angebots ersichtlich sein.

Der Veranstalter ERTS haftet nicht für Schäden an Sachgegenständen oder der Gesundheit, dem Körper oder gar dem Leben, welche auf der An- und Abreise der Reisenden entstehen. Auch für den Diebstahl von Sachgegenständen vor, während oder nach der Veranstaltung wird keinerlei Haftung übernommen. Es erfolgt weiterhin keinerlei Haftung für verschmutzte, beschädigte, verlorene oder unbrauchbar gewordene Ausrüstungs- und Bekleidungsstücke oder während der Reise benutzte Dinge (z.B.: Video, Telefone, Foto).

Das Nutzen von Mitfahrgelegenheiten geschieht in Eigenverantwortung des Reisenden. Auch für den Verlust von Gepäck können wir leider keinerlei Haftung übernehmen.

Sollte der Reisende Haftungsansprüche geltend machen wollen, so hat er dies binnen vier Wochen nach Veranstaltungstermin schriftlich an den Veranstalter zu tun. Dies gilt insbesondere auch für Ansprüche, welche aus der Nichterbringung von vertragsrelevanten Leistungen entstehen. Alle Ansprüche des Kunden verjähren nach zwei Jahren.

Ansprüche aus unerlaubter Handlung verjähren innerhalb von drei Jahren. Mit Anmeldung bestätigt der Teilnehmern eine private Unfall- oder Haftpflichtversicherung zu besitzen.

Vor der tatsächlichen Tourdurchführung wird der Kunde noch einmal auf Besonderheiten hingewiesen. Auf einer Teilnehmerliste wird abermals bestätigt, die hier genannten AGB zu akzeptieren.
Diese zählt als aktenkundiges Dokument und wird vom Veranstalter aufbewahrt.

    §11 Besonderheiten für Erlebnisradtouren und damit verbundenen Leistungen

Angebote von ERTS finden statt, wenn die Mindestteilnehmerzahl von vier (4) Teilnehmern gewährleistet ist. Anderweitige Regelungen, etwa über Pauschalpreise finden sich in den Angebotsbeschreibungen. Gutschein-Kunden (Einlösen von jeglichen Gutscheinen über Angebote von ERTS) können Gutscheine nur einlösen, wenn mindestens vier (4) Personen am entsprechenden Angebot teilnehmen. Termine für Angebote finden sich auf der Webseite des Veranstalters, können allerdings aufgrund einer zu niedrigen Teilnehmerzahl ausfallen. Dafür bitten wir um Verständnis.

Alle Angebote des ERTS werden als dessen geistiges Eigentum verstanden und sind frei von Rechten Dritter. Dies bezieht sich speziell auf Tourenverläufe, welche alle vom Veranstalter erarbeitet worden sind. Das Mitschneiden von Tourdaten mit technischen Hilfsmitteln (GPS, Handy,…) und die spätere Veröffentlichung ist nicht gestattet.

Trotz äußerster Sorgfalt bei der Organisation der Erlebnisradtouren und den damit verbundenen Aktivitäten unterliegen solche Tätigkeiten einem erhöhten Unfallrisiko. Diese erhöhte Gefahr ist dem Teilnehmer bewusst und die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko und eigene Gefahr.

Deshalb setzen wir bei allen Teilnehmern ein erhebliches Maß an Eigenverantwortung und eine angemessene Tourenvorbereitung voraus. Dem Kunden ist bekannt, dass die Teilnahme an Mountainbiketouren ein gewisses Maß an körperlicher Fitness und Aktionsvermögen voraussetzt.

Eine ehrliche Selbsteinschätzung ist bei der Auswahl der Erlebnisradtour unverzichtbar. Unmittelbar vor Reisedurchführung wird in Form einer Einweisung auf Abläufe, Gefahren und Durchführungsdetails der entsprechenden Tour hingewiesen.

Weiterhin ist der Reisende für von ihm verursachte Schäden, die er sich selbst oder andern zuzieht, verantwortlich. Die in der Reiseausschreibung beschrieben Reiseabläufe stellen den Verlauf der Reisen unter normalen Umständen dar.

Von diesen Abläufen kann der Reiseleiter abweichen, wenn besondere Umstände eintreten. Zu solchen Umständen zählen die Kondition der Reiseteilnehmer, Wetterverhältnisse oder andere Umstände, die von ERTS nicht beeinflusst werden können (siehe §2;§8).

    §12 spezielle Besonderheiten für Erlebnisradtouren unter Tage

Eine Mountainbike Tour unter Tage erfordert aufgrund der vorherrschenden Verhältnisse ein Maß an Konzentration und Aufmerksamkeit. Die Bedingungen gestalten sich wie folgt:
– schlechte Licht- und Sichtverhältnisse
– allgegenwärtige Feuchtigkeit
– Tropf- und Spritzwasser hinterlassen ggf. Rückstände
– teils niedrige und schmale Gänge (Platz für nur eine Person, mögliches Engegefühl)
– Gefahr am First oder Stollenrand anzuecken
– lose Steine am Boden

Wir befahren teils sehr schmale und /oder unbeleuchtete Gänge. Es besteht erhöhte Gefahr mit Körperteilen wie zum Beispiel Kopf, Ellenbogen,… am Felsen hängen zu bleiben. Entsprechend können bereits kleine Fehler zu Schäden an Material oder Körper führen. Der Teilnehmer handelt auf eigene Gefahr hin und muss selbst einschätzen, ob er Passagen befahren möchte und dies auch in seinem Können steht. Entsprechend ist ein hohes Maß an Selbsteinschätzung gefragt.

Der Reisende ist für jegliche aus eigenen Fehlern resultierenden Schäden eigenverantwortlich und haftet selbst. Weiterhin weisen wir darauf hin, dass damit gerechnet werden muss, möglicherweise dauerhafte Verfärbungen durch Spritz- und/oder Tropfwasser an Kleidungs- oder Ausrüstungsgegenständen in Kauf zu nehmen. Wir empfehlen Ausrüstung und Kleidung in dunklen Farben, welche für diese Bedingungen bereitwillig eingesetzt werden kann. Um Verschmutzungen der eigenen Kleidung zu reduzieren, stellen wir Euch gern Leihausrüstung zur Verfügung.

Im Falle des Verlierens der Gruppe /des Guides muss an Ort und Stelle auf Hilfe gewartet werden. Diese wird von dem Veranstalter umgehend eingeleitet. Eigenversuche die Gruppe /den Ausgang zu finden werden ausdrücklich untersagt. Im Fall des Zuwiederhandelns des Reisenden trägt dieser alle entstehende Bergungskosten.

Allgemein kann keine endgültige Garantie gewährleistet werden, dass das Herunterstürzen von Gesteinsteile in jedem Fall ausgeschlossen wird! Weiterhin kann es nie ausgeschlossen werden, dass Gangsysteme einstürzen. Dieses Restrisiko besteht wie in jedem anderen Bergwerk und wird vom Kunden in Kauf genommen.

    §13 Voraussetzung zur Teilnahme

1. zur Person:

Der Teilnehmer hat seinen eigenen gesundheitlichen Zustand so realistisch einzuschätzen, dass er vor der Buchung/Teilnahme sicher war, die Leistungen des Veranstalters im vollen Umfang nutzen zu können. Sollte er sich nicht in der nötigen körperlichen Verfassung befinden, die Veranstaltung zu absolvieren, so hat er dies in Eigenverantwortung einzuschätzen.

Weiterhin hat der Teilnehmer im Namen der StVO zu handeln. Darauf wird der Teilnehmer hiermit ausdrücklich hingewiesen.

Der Veranstalter wird seinerseits alles ihm Mögliche tun, um eventuelle Anzeichen für das Abhandensein der nötigen Voraussetzungen festzustellen. Den Anweisungen des Guides ist stets Folge zu leisten. Damit erklärt sich der Kunde mit Vertragsschluss einverstanden. Zuwiderhandlungen führen nötigenfalls zum Ausschluss des Kunden und Vertragsauflösung.

Teilnahme unter Einfluss von Alkohol und/oder Drogen ist untersagt und berechtigen den Veranstalter, angemessene Gegenmaßnahmen zu treffen. Dies kann bedeuten, dass der Kunde von der Veranstaltung ausgeschlossen wird. In einem solchen Fall ist der Kunde nicht berechtigt, eine Rückerstattung des Preises zu verlangen.

Der Kunde erklärt sich zum Tragen eines Sicherheitshelms bereit und erkennt die Helmpflicht an! Die in der Packliste genannten Dinge dienen zur Orientierung, und der Kunde muss selbst entscheiden, welche Gegenstände er mit auf die Tour nimmt. Witterungsgerechte und angemessene Radfahrkleidung gehören zur Grundausstattung des Kunden, und dieser hat dafür zu sorgen.

Der Veranstalter ist nicht verpflichtet, Nahrung oder Flüssigkeit für den Kunden mitzuführen. Dafür ist jeder selbst verantwortlich und nachhaltig dazu aufgefordert, diese fundamentalen Dinge mitzuführen!

2. zum Material:

Der Teilnehmer ist für den technisch einwandfreien Zustand seines Fahrrades verantwortlich und hat diesen zu garantieren. Weiterhin ist der Teilnehmer für die StVO-Gerechtheit seines Fahrrades selbst verantwortlich. Für alle Schäden, welche aus der Nichterfüllung der StVO-Gerechtheit entstehen, trägt der Veranstalter keine Haftung und übernimmt diese in keiner Weise. Gegebenenfalls muss er diesen Zustand noch vor Teilnahme herbeiführen, um seine eigene und die Sicherheit der anderen nicht zu gefährden.

Gegen Pannen während der Veranstaltung oder technische Defekte kann der Veranstalter keine Gegenmaßnahmen treffen, da diese jederzeit eintreten können. Im Notfall hat der Guide einen Ersatzschlauch, Flickzeug und/oder eine Luftpumpe dabei. Die entstehenden Kosten trägt der Kunde.

Sollten technische Defekte während der Tour eintreten, so ist der Kunde zur Beseitigung dessen angehalten. Der Guide wird alles ihm Mögliche tun, dem Kunden zu helfen. Für entstehende Kosten kommt der Kunde auf. Der Veranstalter und seine Erfüllungsgehilfen sind allerdings zu keiner dieser helfenden Tätigkeiten verpflichtet und ein eventueller Rücktransport des Reisenden, weil dieser nicht weiter an der Tour teilnehmen kann, erfolgt auf eigene Gefahr und Kosten.

    §14 Minderjähriger Teilnehmer

Bei minderjährigen Teilnehmern übernehmen die mit ihm mitreisenden Erziehungsberechtigten bzw. der von den Erziehungsberechtigten autorisierte Betreuer der Gruppe, Schulklasse o.Ä. die volle Aufsichts- und Haftungspflicht – ausgenommen bei Anweisungen und Entscheidungen im Verantwortungsbereich des Veranstalters.

Bei der Durchführung von Leistungen von ERTS obliegt dem Betreuungspersonal der Gruppe (z.B. Lehrer,…) die allgemeine Aufsichtspflicht. Dem Veranstalter obliegt die fachspezifische Erbringung der Sicherheitsnormen. Es wird empfohlen, eine Unfall- bzw. Krankenversicherung abzuschließen.

    §15 Teilnehmerverhalten auf geführten Erlebnisradtouren

Mountainbike fahren birgt spezifische Risiken und bringt Gefahren mit sich. Darüber ist sich der Reisende bewusst und geht diese Risiko ein. Dies erfolgt auf eigene Gefahr. Das Benutzen eines Fahrrads auf befestigten und unbefestigten Wegen verlangt außerdem besondere konditionelle und fahrtechnische Fähigkeiten, welche der Teilnehmer einsetzen muss.

Dies hat im Rahmen des vom Guide gestellten Aktionsfelds so zu geschehen, dass der Teilnehmer weder sich, noch andere Reiseteilnehmer gefährdet. Sollten den Kunden Passagen der Tour überfordern, beziehungsweise die Sicherheit gefährden, so ist er angehalten, seine Geschwindigkeit anzupassen oder gar vom Fahrrad abzusteigen.

Die in der Veranstaltungsbeschreibung befindlichen Informationen dienen lediglich zur Orientierung, welche Anforderungen gestellt werden. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Allgemein hat sich der Teilnehmer an die Anweisungen des Guides zu halten. Es wird vorausgesetzt, dass der Teilnehmer den nötigen Sicherheitsabstand einhält, seine Geschwindigkeit den Weg- und Sichtverhältnissen anpasst und sein Können stets realistisch einschätzt.

Die Teilnehmer sind sich jedoch immer dessen bewusst und nehmen in Kauf, dass Stürze geschehen und damit verbundene, auch schwerste Schäden entstehen können. Der Veranstalter und seine Erfüllungsgehilfen sind nicht verpflichtet, den Verlauf der Tour abzusichern und auf alle Gefahren explizit hinzuweisen.

Verliert ein Teilnehmer bei einer geführten, vom Reiseleiter abgesicherten, Erlebnisradtour den Kontakt zur Gruppe, hat er abzuwarten, bis ihn der Veranstalter oder sein Erfüllungsgehilfe wieder zur Gruppe geleitet. Fällt der Guide durch einen nicht vorhergesehenen Umstand zur Absicherung der Reise aus, so haben die Reiseteilnehmer auf das Eintreffen des Veranstalters oder seines Erfüllungsgehilfen zu warten.

Erfolgt durch den Reisenden eine eigenständige Weiterfahrt oder Durchführung der Reise, so erfolgt dies auf eigenes Risiko. Da wir uns meist in der Natur bewegen, sind die Verhaltensweisen des Kunden so zu gestalten, dass sie mit den Richtlinien, welche dort gelten, zu vereinbaren sind. Dazu zählen vor allem, die Mitnahme von Müll u.Ä.. Weiterhin sind wir stets den Naturgewalten, wie Sturm, Regen, Sonnenschein oder Kälte ausgesetzt. Für witterungsgerechte Kleidung ist jeder selbst verantwortlich.

Je nach Gruppenleistung kann sich der zeitliche Rahmen der Tour ändern und der Guide kann Teile der Erlebnisradtour abändern, sofern die Gründe berechtigt sind (z.B.: Wegblockaden, Gewitter,…).

    § 16 Aufgaben des Guides

Der Guide versteht seine Aufgabe als leitende Funktion. Er weist den Teilnehmern der Erlebnisradtour den Weg und begleitet sie durch das Tagesprogramm. Dabei handelt er im Sinne der allgemeinen Geschäftsbedingungen. Sollte der Teilnehmer sein eigenes Fahrrad verwenden, so ist der Guide berechtigt, dieses zu überprüfen und ggf. technische Veränderungen vorzunehmen, welche die Fahrtüchtigkeit positiv verändern. Dazu zählen z.B.: Einstellen der Sattelhöhe und Sattelneigung, Einstellen der Lenkerhöhe, Überprüfung der Bremsen.

    §17 Datenschutz und Nutzungsrechte

Die Daten der Teilnehmer werden lediglich für den betrieblichen Gebrauch gespeichert und werden nicht an Dritte weitergeleitet! Der Teilnehmer erklärt sich damit bereit, dass im Falle der Nachfrage Dritter Personen (z.B.: Polizei,…), Daten an jene weitergegeben werden, sofern der Teilnehmer strafrechtlich verfolgt wird, beziehungsweise sich strafbar gemacht hat. Damit erklärt sich der Teilnehmer einverstanden.
Während der Erlebnisradtour werden vom Veranstalter oder seinen Erfüllungsgehilfen Foto- und/oder Filmaufnahmen gemacht. Der Teilnehmer hat an diesen Fotomaterialien ausschließlich nichtgewerbliche Nutzungsrechte beziehungsweise das Recht zur privaten Nutzung. Der Veranstalter hingegen darf dieses Material in veränderter oder unveränderter Form für Werbezwecke, zum Beispiel auf der Internetseite, Flyern o.Ä. auch öffentlich verwenden. Sollte der Kunde damit nicht einverstanden sein, so hat er dies dem Veranstalter oder seinen Erfüllungsgehilfen vor Reisebeginn anzuzeigen.

    §18 Leihausrüstung – Regelungen zu Leihbikes und -ausrüstung

Der Veranstalter kann im Rahmen der angebotenen Veranstaltungen Leih-Mountainbikes und Ausrüstungsgegenstände zur Verfügung stellen. Preise können der Webseite entnommen werden.

1. Leihbikeregelungen

In diesem Preis ist die Nutzung und Ersatz von Verschleißteilen (Bremsbeläge, Kette, Kettenriss, Reifenabnutzung) enthalten.
NICHT enthalten sind alle anderen Teile des Leihbikes.
Verursachte Schäden jeglicher Art sind dementsprechend vom Leihenden zu tragen. Dieser Ausgleich kann bis zum völligen finanziellen Ersatz des Leihbikes führen. Vor dem Beginn der Leihzeit ist das Material auf Schäden zu prüfen und diese sind entsprechend anfänglich zu vermerken. Im Nachhinein festgestellte Schäden werden somit auf den Leihenden zurückgeführt und müssen beglichen werden.

Weiterhin ist eine Sicherheitsleistung in Form von 100€ in bar beim Verleiher zu hinterlegen. Grundsätzlich wird der Sicherheitsbetrag im Schadensfall vorerst komplett einbehalten. Je nach Beschädigung wird diese nach Schadensfeststellung teilweise oder ganz einbehalten, bzw. muss der Restbetrag zum Ausgleich des Schadens nachgezahlt werden. Der Kunde erhält später einen entsprechenden Reparaturbeleg, um diesen bei seiner Versicherung einzureichen. Auch der Verlust des Leihbikes muss beglichen werden.

Wir weisen hiermit grundsätzlich darauf hin, dass die Leihbikes nicht den Richtlinien der StVO entsprechen. Es handelt sich um Mountainbikes ohne Lichtanlage und Dynamo. Jede Person, welche sich ein Leihbike ausleiht, nimmt dies in Kauf. Alle damit in Zusammenhang stehenden Folgeerscheinungen sind von einer Haftung seitens ERTS (des Verleihers) ausgeschlossen!

2. Vereinbarung zu dem Leihmaterial

Schäden, welche die Sicherheitsleistung und/oder nachträgliche Nutzung der Ausrüstungsgegenstände beeinträchtigen, müssen vom Nutzer in finanzieller Form beglichen werden.

Die Ausrüstung ist vor der Nutzung auf Schäden zu prüfen. Diese sind anzuzeigen, sofern vorhanden.

    §19 Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen, Gerichtsstand

Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Vertrages hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Vertrages zur Folge. Als Gerichtsstand wird Saalfeld festgelegt.

Unterwellenborn, September 2017 – Lucas Rham